Das Schulprogramm der Nibelungenschule Heppenheim
Zusammenarbeit von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern,
Schülerinnen und Schülern
Rücksichtnahme und Toleranz
Lern- und Arbeitformen
Hausaufgaben
Qualitätsentwicklung
Jahrgangsteams
Förderung von lernschwachen und besonders begabten
Schülerinnen und Schülern
Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule
Feste und Veranstaltungen der Nibelungenschule
Verlässliche Schulzeiten
Vertretungsunterricht
Ganztagsbetreuung
Fortbildungs- und Beratungsbedarf
Zusammenarbeit mit anderen Schulen
Anhang I (Stand: Mai 2002)
Ø Wohlfühlordnung
Ø Curricula
Ø Konzeption Leistungsbewertung
Ø Zeitplan
Ø Ausgewählte Dokumente
Anhang II (Stand: Januar 2005) (1. Evaluation)
Ø Curriculum für den Einsatz des Computers
Ø Arbeitsvereinbarungen:
- Wohlfühlkonzept (3 Regeln, Prävention, Reaktion)
- Jahrgangsteams (Leistungsfeststellung Kl. 1 – 4, Organisationsprinzipien)
- Projektarbeit
- Tagesplan-/Wochenplanarbeit
Ø ausgewählte Dokumente (Fragebögen)
Anhang III (Stand: Juni 2009) (2. Evaluation)
Ø Arbeitsvorhaben für die nächsten Jahre:
1. Einrichtung einer Gleitzeit und Rhythmisierung eines
Schulvormittags
2. Erarbeitung und Umsetzung eines schuleigenen Methoden-
curriculums
Ø Die Arbeitsvereinbarungen „Jahrgangsteams“,
„Projektarbeit“ und „Tages-/Wochenplanarbeit“ (s. Anlage
II) werden überarbeitet.
Die Anhänge I, II, und III sind nur in der Schule einzusehen!
Situation der Schule, Stand August 2009
1. Vorstellung der Schule
Die Nibelungenschule ist eine von drei Grundschulen in Heppenheim. Sie ist gleichzeitig Stammschule für den herkunftssprachlichen Unterricht in Italienisch, Standort für z.Zt. einen Vorlaufkurs und drei Klassen für „Gemeinsamen Unterricht“, Ausbildungsschule für in der Regel 2 - 3 Referendar/innen, Standortschule für Lehrerfortbildung „Neue Medien“ und Standort für die Jugendverkehrsschule mit Radfahrausbildung auch im Realverkehr.
Im Gebäudekomplex der Schule sind auch das Medienzentrum, ein privater Kindergarten und die Wohnung des Hausmeisters untergebracht. Das Stadion, das Freibad, die Nibelungenhalle und die Stadtbücherei in der Nachbarschaft können von der Schule problemlos genutzt werden. Der eigene Schulhof, der auch der Jugendverkehrsschule zur Verfügung steht, wurde unter Koordination des Fördervereins der Schule mit Hilfe von Sponsoren in den letzten 4 Jahren grundlegend umgestaltet. Jede Klasse hat einen eigenen Klassenraum. Zusätzlich gibt es einen Kunst- und Gymnastikraum, einen Werkraum mit eingerichteter Forscherwerkstatt und je einen Gruppenraum für das Betreuungsangebot
(täglich von 11.4o Uhr bis 13.25 Uhr) und den Schülerrat.
Es fehlen eine Aula, Fachräume für Musik und Religion und eigene Räume für die Mensa und die Ganztagsbetreuung (täglich bis 16.3o Uhr).
Die Ausstattung – besonders im Sport-, Neue Medien-, Freiarbeits- und Spielbereich – ist als sehr gut zu bezeichnen.
Die Schule ist fest integriert im Schulverbund Heppenheim, dementsprechend findet eine enge Zusammenarbeit statt.
2. Schülerinnen / Schüler und Eltern
Die Gesamtschülerzahl (incl. Vorlaufkurs) beträgt zur Zeit 276. Im Schuljahr 2009/10 wurden 12 Klassen (3, 3, 3, 3) und ein Vorlaufkurs gebildet. Die soziale und kulturelle Zusammensetzung entspricht nach eigener Beobachtung der Wohnbevölkerung des Einzugsgebietes der Schule (von Nord nach Süd durch ganz Heppenheim, begrenzt durch die B 3 im Osten).
Die Zusammenarbeit mit Eltern verläuft in einer sehr guten Atmosphäre. Eltern sind bei schulischen Veranstaltungen ansprechbar und hilfsbereit (Projektwochen, Klassenfahrten, Renovierung von Klassenräumen, Gestaltung des Schulhofes, Feste, Wandertage, als Hilfsaufsicht beim Schwimmunterricht).
Klassenelternbeirat und Schulelternbeirat sind sehr engagiert, aktiv und konstruktiv,
geben Impulse, haben Gestaltungswillen und ein sehr offenes Verhältnis zur
Schulleitung. Am Schulprogrammentwicklungsprozess und an der Evaluation sind
Eltern aktiv beteiligt. Elternvertreter und Mitglieder der Schulkonferenz nehmen an
allen Gesamtkonferenzen teil. Sie verstehen Konferenzen als Forum konstruktiver
Diskussion und gemeinsamer Beschlussfassung. Tagesordnungspunkte werden
angeregt.
Seit November 1995 hat die Nibelungenschule einen Förderverein, der sich dafür einsetzt, die Qualität des Unterrichts durch zusätzliche Anschaffungen zu optimieren.
Er koordinierte auch das Großprojekt „Schulhofumgestaltung“.
Für die Betreuung gibt es den Verein Schülerbetreuung mit der E-Mail-Adresse:
3. Lehrkräfte
Zur Zeit unterrichten 18 Lehrkräfte und 2 ReferendarIn an der Nibelungenschule.
mit ganzer Stelle 7
reduzierter Arbeitszeit 11
davon Gemeindereferent im Schuldienst 1
Referendare 2
Ambulanter Sprachheilunterricht wird mittwochs von einer Sprachheilpädagogin erteilt.
Zur Früherkennung und Vorbeugung bei Defiziten und Behinderungen steht uns
Herr Steyer, Siegfriedschule im Rahmen seiner Aufgaben für präventive Maßnahmen zur Verfügung (auch Elternberatungen).
Das Kollegium der Schule ist sehr innovationsbereit und teamorientiert. Die Motivation kann als sehr hoch angesehen werden, wofür auch die hohe Anzahl von Aktivitäten spricht wie sie auf der Website dokumentiert ist. Die Schule hat eine im Rahmen des Schulprogrammentwicklungsprozesses gewachsene Kooperation in Jahrgangsteams entwickelt. In den letzten Jahren sind eine Reihe jüngerer Kolleginnen hinzugekommen, deren Arbeit, in Ergänzung zu den erfahrenen Kolleginnen, sich positiv auf die Schulentwicklung ausgewirkt hat und weiterhin auswirkt.
Die Zusammenarbeit zwischen Kollegium und Schulleitung kann als sehr kooperativ bezeichnet werden. In den vergangenen Jahren hat die Schulleitung versucht, Entscheidungskompetenzen und Verantwortung zunehmend auf einen größeren Kreis von Kolleginnen und Kollegen zu verlagern, so dass der gemeinsame partizipatorische Ansatz im Selbstverständnis der Schulleitung offensichtlich geworden ist.
4. Funktionsstellen
Für die Kooperation im Schulleitungsteam existiert ein System der Herausbildung von Schwerpunkten und eine Übersicht über die Arbeitsteilung.
Die Zusammenarbeit läuft im Sinne von Teamarbeit (gemeinsame Besprechung è Aufgabenverteilung è Durchführung des Vorhabens è Nachbesprechung).
In dieses System sind interessierte Kolleginnen intensiv einbezogen. Dieses Konzept der Personalentwicklung findet die volle Zustimmung des Kollegiums und des Personalrates, mit dem eine vertrauensvolle Zusammenarbeit herrscht.
Auch für die Wahrnehmung der Kontakte mit Personalvertretung, Schulaufsicht, die Arbeit im Schulverbund und die Arbeit mit kooperierenden Einrichtungen existieren klare Absprachen, die verantwortliches Arbeiten gewährleisten.
5. Pädagogisches Profil / Unterricht
Das Schulprogramm wurde in einem intensiven demokratischen Prozess unter aktiver Beteiligung aller Lehrkräfte und von Vertretern der Eltern und der Kinder erstellt und im Jahr 2004 und 2008/2009 evaluiert und fortgeschrieben.
Hierbei waren das soziale Lernen, die Arbeit in den Jahrgangsteams, Projektarbeit und Tages-/Wochenplanarbeit, Rhythmisierung des Schulvormittags, Lernen mit Bewegung, schuleigenes Methodencurriculum, Arbeiten in der Forscherwerkstatt und die Berücksichtigung reformpädagogischer Ansätze im Unterricht die besonderen Schwerpunkte.
Schon seit einigen Jahren arbeitet die Schule mit einem „Wohlfühlkonzept“, das der Schülerrat über 5 Jahre prozesshaft entwickelt hat. Hierfür wurde die Schule mit dem
1. Preis beim Innovationswettbewerb des Arbeitskreises „Schule und Wirtschaft“ ausgezeichnet und bietet ihre Erfahrungen anderen Schulen und Institutionen auf pädagogischen Konferenzen an.
Das Kollegium legt großen Wert auf Fortbildungsmaßnahmen unterschiedlicher Art. Einen Schwerpunkt bildete der Umgang mit den „Neuen Medien“, da die Schule in diesem Bereich gut ausgestattet und in verschiedenen Projekten eingebunden ist.
Dasselbe gilt für die intensive Beschäftigung mit den Curricula für die einzelnen Fächer und für den Einsatz des Computers im Unterricht.
Der reformpädagogische Ansatz nach Freinet ist im Unterricht der jetzigen Jahrgangsstufe 3 implementiert und ist ein Arbeitsvorhaben für weitere Klassenstufen.
Ein „Schulopa“ unterstützt die pädagogische Arbeit in der Schule innerhalb des Wohlfühlkonzeptes.
Der Umgang miteinander ist geprägt von Achtung, Respekt und Akzeptanz. Eine „flache Hierarchie“ fördert Transparenz und Verantwortung.
Die Website der Schule informiert umfassend, regelmäßig und aktuell über Konzepte, Initiativen, Projekte und auch über den Schulalltag.
Notebook-Einsatz in Klasse 1 – 4 (gemäß schulinternem Curriculum zum Medieneinsatz) ist gewährleistet.
Die Schülerinnen und Schüler haben in unterschiedlicher Form die Möglichkeit, sich für die Schulgemeinde zu engagieren und Verantwortung zu lernen. Dazu gehören die Führung des Schulkiosk, die Mitarbeit im Schülerrat, verschiedene Dienste innerhalb des Wohlfühlkonzeptes und im Rahmen von „Bewegte Schule“.
In den Jahren 2001 – 2004 hat die Schule als koordinierende Schule mit
4 Partnerschulen sehr erfolgreich am Comenius Projekt teilgenommen. 2006 – 2009 lief wieder ein Comenius Projekt mit Partnerschulen in Finnland und Österreich.
Sportförderunterricht gehört seit vielen Jahren neben dem schuleigenen Förderkonzept „LRS – Dyskalkulie“ zum Förderprogramm der Schule.
Es gibt eine Vielzahl von regelmäßigen Aktivitäten (Projekte, Klassenfahrten, sportliche Wettbewerbe, Feste, ...)
Unterstützung für alle Kinder, über alle Religionsgrenzen hinweg im ökumenischen Geist, bekommt unsere Schule auch in diesem Schuljahr durch das Angebot „Schulpastoral“. Robert Klüsener (Nachfolger von Heinz Matthäi) wird 4 Stunden wöchentlich zur freien Verfügung haben, um sich für Anliegen und Aufgaben einsetzen zu können, die dem Schulleben, dem Einzelnen und der Gemeinschaft dienen, ob in Konflikt- oder Problemsituationen, in der Schulalltagsbewältigung oder in Festtagslaune.
6. Kooperationspartner / Öffnung von Schule
Die Öffnung von Schule wird von der Nibelungenschule sehr ernst genommen. Deswegen bestehen auch die unterschiedlichsten Formen der Kooperation.
Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen ist sehr vielfältig und wird in der Schulgemeinde sehr begrüßt.
Eine enge Kooperation besteht mit den umliegenden Schulen, den Kindergärten und dem Studienseminar in Heppenheim.
7. Entwicklungsperspektive
Neben der Weiterentwicklung bestehender Konzepte sind die Umsetzung des schuleigenen Methodencurriculums, die weitere besondere Förderung der Arbeit in den Jahrgangsteams, der Einsatz der Neuen Medien, reformpädagogische Ansätze im Unterricht und die Evaluation der Ergebnisse der Orientierungsarbeiten in den 3. Klassen besonders zu akzentuieren.
Darüber hinaus werden für die Schule weitere geeignete Evaluationsverfahren zu entwickeln sein.
Eine ganztägige Betreuung bis 16.3o Uhr mit 2 Gruppen (je 20 – 25 Kindern) ist zum Schuljahresbeginn 2009/10 gestartet. Ein Förderverein organisiert dieses Projekt, der Kreis Bergstraße und die Stadt Heppenheim unterstützen es finanziell im Rahmen „Familienfreundlicher Kreis Bergstraße“.
Für die nächsten 2 Jahre ist mit je einer weiteren Gruppe in der Ganztagesbetreuung zu rechnen. Hierzu wird der Kreis das Untergeschoss für die Ganztagesbetreuung herrichten.
Leitsätze:
1. Durch aktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrerinnen und Lehrern werden die Kinder entsprechend ihren persönlichen Fähigkeiten gefördert und gefordert.
Jedes Kind hat das Recht in Ruhe zu lernen und zu arbeiten. Jede/r Lehrer/in hat das Recht in Ruhe zu lehren.
2. Wir lassen uns Zeit, um unsere Unterrichtsziele zu erreichen.
3. Die Schülerinnen und Schüler lernen in einer Umgebung, die sie zum Lernen anregt.
4. Unterricht macht Freude, wenn mit "Kopf, Herz und Hand" gelernt wird.
5. Wir halten es für wichtig, dass wir
- uns mit Achtung und Respekt begegnen
- uns gegenseitig anerkennen
- höflich, freundlich und rücksichtsvoll
miteinander umgehen
- uns gegenseitig unterstützen
6. Durch gemeinsame Veranstaltungen der Schulgemeinde (z.B. Martinsfest, Schulfest, Spiel- und Sportfest) entwickelt sich ein Wir - Gefühl.
7. Probleme nehmen wir ernst. Wir versuchen sie durch offene Gespräche zu lösen.
Zusammenarbeit von Eltern, Lehrerinnen und Lehrern,
Schülerinnen und Schülern
Wir haben als Schule und Elternhaus einen gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag. Damit dieser zum Wohl der Schülerinnen und Schüler verwirklicht werden kann, müssen wir zusammenarbeiten. Daher ist es wichtig, folgende Grundsätze einzuhalten:
- Wir pflegen ein „Fair Play“, d.h. einen ehrlichen und offenen Umgang miteinander und begegnen uns mit Respekt und Vertrauen, auch bei Konflikten.
Jede und jeder einzelne übernimmt hier Verantwortung und hilft mit, dass wir gute Erfahrungen im offenen Umgang miteinander machen.
- Gemeinsame Aktivitäten wie Elternabende, Elternsprechtage, Klassenfeste, Schulveranstaltungen, Projekte und Elterninitiativen unterstützen die direkte Kommunikation und fördern das Wir - Gefühl.
- Wir versuchen die Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule im Schulalltag durch gegenseitige klare Informationen, wie z.B. den Schulelternbrief und das Mitteilungs- bzw. Hausaufgabenheft zu ermöglichen.
Rücksichtnahme und Toleranz
In unserer Schule sollen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wohlfühlen können. Gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz sind dafür eine Grundvoraussetzung. Unsere Schule soll durch ruhiges und rücksichtsvolles Verhalten aller ein Lernort sein, der ein konzentriertes und effektives Lernen und Lehren gewährleistet. Die Gewaltprävention ist für uns ein wichtiges Ziel.
Dazu dienen:
- die Kenntnisgabe und Einhaltung unserer gemeinsamen Regeln
- die Stärkung des Wir-Gefühls über gemeinsame Projekte von
Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern
- Austausch und Absprachen zwischen Fach- und Klassenlehrerinnen und –lehrern (z.B. über
pädagogische Maßnahmen)
- der Versuch die Ursachen kindlicher Gewalt gemeinsam zu erkennen
- gezielte pädagogische und erzieherische Maßnahmen bei Anwendung von Gewalt
- die Arbeit mit dem Schülerrat und den Streitschlichtern (Freundschaftsdienst)
- das vom Schülerrat erstellte Wohlfühlkonzept und das Projekt „Faustlos“ als fester Bestandteil der
pädagogischen Arbeit
- Gewaltprävention und Wohlfühlkonzept als verbindliches Thema eines
Elternabends in jeder Jahrgangsstufe
- die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen (Polizei, Jugendamt etc.)
Lern- und Arbeitsformen
Offene Unterrichtsformen, gemeinsames Frühstück, freies Arbeiten stärken das soziale Lernen. Ziel ist die Integration aller Schülerinnen und Schüler in die Klassen- und Schulgemeinschaft.
Die Kommunikation untereinander und die mündliche Mitarbeit werden besonders gefördert.
Bei der Vermittlung der Unterrichtsinhalte wenden die Lehrerinnen und Lehrer unterschiedliche Lern- und Arbeitsformen an. Hierdurch lernen alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrem Lerntyp und ihren Fähigkeiten interessiert und selbständig zu lernen und eigenverantwortlich zu handeln. Die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler werden behutsam gesteigert, um somit den Übergang auf die weiterführenden Schulen zu erleichtern.
Selbständigkeit und Verantwortung werden geübt durch:
- Erlernen von Methoden (lt. schuleigenem Methodencurriculum)
- Arbeiten mit dem Tages- oder Wochenplan
- Arbeiten an Projekten
- Werkstattunterricht
- Arbeiten in der Forscherwerkstatt (Jedes Kind hat das Recht,
3 bis 4 mal pro Jahr in der Forscherwerkstatt zu forschen)
- Umsetzung des schuleigenen Konzepts „Spielen macht Schule“
- die Übernahme verschiedener Dienste für die Klassen- und Schulgemeinschaft
- das Einhalten verbindlicher Regeln und Tragen von Konsequenzen bei Verstößen
- Berücksichtigung der Interessen der Schülerinnen und Schüler bei der Auswahl von Unterrichtsthemen
- die Nutzung von themenbezogenen Informationsquellen (Nachschlagewerke,
Bibliotheken, Zeitungen, Internet, ....)
Die gute Ausstattung der Schule, die das Lernen mit allen Sinnen möglich macht, wird zusammen mit den Eltern und dem Förderverein ständig erweitert.
Zum Lernen gehören auch Hausaufgaben.
- Die rechtlichen Vorgaben werden konsequent umgesetzt
(1. und 2. Klassen max. ½ Stunde und 3. und 4. Klassen
max. ¾ Stunde Hausaufgabenzeit)
- Zu Art und Umgang mit den Hausaufgaben legen die Jahrgangsteams
Regeln fest. Diese werden an einem Elternabend besprochen.
- Sie werden von den Lehrerinnen und Lehrern regelmäßig kontrolliert, auch unter Beachtung der
Entwicklung des Schriftbildes
- Zur Förderung der Selbständigkeit und Organisation werden auch Hausaufgaben
erteilt, die über einen Zeitraum von mehreren Tagen zu erledigen sind.
- Die Hausaufgabenhilfe der Caritas ist ein Angebot an der Schule
Wir wollen die Qualität des Unterrichts weiterentwickeln.
Dieser Prozess wird transparent gestaltet. So fördert er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen, Lehrern und Eltern.
Bestehende Vereinbarungen zur Qualitätsentwicklung sind:
- Lesekonzept (strategisches Ziel Nr. 1)
- Konzept zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben
- Konzept zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit einer Rechenschwäche
- Konzept zum Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
- Einrichtung von Arbeitsgemeinschaften
Die Qualitätsentwicklung der unterrichtlichen Arbeit wird ein Schwerpunkt sein.
Dazu gehören:
- Lernen mit Bewegung
- Berücksichtigung reformpädagogischer Ansätze
- Verbindliche Absprachen über Inhalte, Leistungsbewertung, Regeln und Rituale
in den einzelnen Jahrgängen
- Ermöglichung inhaltlicher und methodischer Freiräume
- Methodische Vielfalt bei der Vermittlung der Lerninhalte
(z.B.: Wochenplanarbeit, Werkstattarbeit, Projektarbeit, entdeckendes
Lernen, ...)
- Gemeinsam angelegte und erweiterbare Materialsammlungen zur Standardisierung von
Themen
- Regelmäßige Teilnahme aller Lehrkräfte an Fortbildungen lt. Fortbildungs-plan
- Regelmäßige Information über Fortbildungsinhalte
Das Kollegium arbeitet in Jahrgangsteams. Diese Arbeit hat zur Folge:
- eine Optimierung des Unterrichts und seiner Vorbereitung
- eine positive, konstruktive und dialogische Grundhaltung im Kollegium
- einen Austausch von Erfahrungen, Ideen und Arbeitsmaterialien
- die Ermöglichung eines sinnvollen Vertretungsunterrichts
Für eine erfolgreiche Arbeit im Jahrgangsteam sollen nach Möglichkeit folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- eine feste Terminierung im Stundenplan für gemeinsame Teamsitzungen
- eine angemessene Beteiligung an Entscheidungen
- ein offener und kollegialer Umgang bei Konflikten
In den Jahrgangsteams finden Absprachen statt über:
- gemeinsame Unterrichtsplanung (auch fächerübergreifend) unter Berück-sichtigung der jeweiligen Klassenarbeitstempi
- gemeinsame Planung und Durchführung von Projekten und Klassenver-anstaltungen
- Regeln und Rituale
- pädagogische Fragen
Förderung von lernschwachen und besonders begabten Schülerinnen und Schülern
Auch lernschwache und besonders begabte Schülerinnen und Schüler sollen sich an unserer Schule wohlfühlen. Sie bedürfen deshalb einer gezielten Förderung gemäß eines individuellen Förderplans. Unsere Schule möchte sich verstärkt dieser Aufgabe stellen.
Es bestehen folgende Fördermaßnahmen:
- kostenlose Hausaufgabenhilfe (Caritas)
- Sportförderunterricht für die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen
- Förderstunden und binnendifferenzierter Unterricht
- Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler mit Lese-, Schreib- und
Rechtschreibschwäche
- Förderprogramm für Schülerinnen und Schüler mit Rechenschwäche
Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache wird durch spezielle Förderstunden geholfen, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.
Um die Förderung von besonders begabten Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, sollen Lehrerinnen und Lehrer qualifiziert werden.
Förderstunden für besonders begabte und für lernschwache Schülerinnen und Schüler sind nach Möglichkeit im Stundenplan einzuplanen.
Übergänge
Der Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule und der Übergang vom vierten Schuljahr zur weiterführenden Schule sind einschneidende Ereignisse im Leben einer Schülerin und eines Schülers.
Daher ist es wichtig mit den jeweiligen Ansprechpartnern in einem verlässlichen Austausch zu stehen, um offene Fragen und Ängste seitens der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und allen am Erziehungsprozess Beteiligten zu klären.
Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
(Dieser Schwerpunkt wird im Rahmen der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsplanes im Tandem mit den Kindergärten neu entwickelt)
- Die Schulleitung informiert die Eltern frühzeitig über den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule.
- Der Besuch bei den 1. Klassen ermöglicht den zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen ersten Einblick in den Schulalltag.
- Der Kennenlerntag im Oktober bietet zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässlern die Möglichkeit, aktiv einen Unterrichtsvormittag zu erleben. Er ermöglicht es den Lehrerinnen und Lehrern, erste Eindrücke von den Kindern zu gewinnen und die Schulfähigkeit festzustellen. Im Zweifel oder für auffällige Kinder findet ein halbes Jahr später ein Nachkennenlerntag statt. Für Kinder mit mangelnden Sprachkenntnissen wird ein Vorlaufkurs angeboten.
- Zur gegenseitigen Hospitation der pädagogischen Fachkräfte besteht Gelegenheit.
- Bei der Klassenzusammensetzung werden Wünsche der Eltern und der zukünftigen Schülerinnen und Schüler
berücksichtigt, wenn keine organisatorischen oder pädagogischen Gründe dagegen sprechen.
- Auf einem Elternabend vor den Sommerferien erhalten die Eltern alle für den Schulbeginn wichtigen Informationen (
u.a. die Einteilung der Klassen).
- Der Einschulungstag wird festlich gestaltet.
- Patenschaften der Viertklässlerinnen und Viertklässler für die Erstklässlerinnen und Erstklässler erleichtern diesen
das Einleben in die Schulgemeinschaft.
Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule
- Zu Beginn der vierten Klasse findet ein Elternabend statt, bei dem die Eltern die Beurteilungskriterien für die
Empfehlung auf die weiterführenden Schulen kennen lernen .
- Die Eltern der Viertklässlerinnen und Viertklässler werden durch Vertreterinnen bzw. Vertreter der verschiedenen
Schulformen über die weiterführenden Schulen informiert.
- Intensive Beratungsgespräche geben Entscheidungshilfe zur Wahl des geeigneten weiterführenden Bildungsgangs.
- Die Verabschiedung der ViertklässlerInnen wird festlich gestaltet.
Feste und Veranstaltungen der Nibelungenschule
Feste und Veranstaltungen der Nibelungenschule sind besondere Ereignisse im Schulalltag. Sie sind wichtig, um soziale Kontakte innerhalb der Schulgemeinde anzuknüpfen und weiterzuentwickeln. Sie stärken das WIR-GEFÜHL, indem sie in gemeinsamer Verantwortung vorbereitet und gestaltet werden. Sie können darüber hinaus dazu dienen, Finanzmittel für die Schule und für karitative Zwecke zu beschaffen.
In der Nibelungenschule finden nach Möglichkeit u.a. folgende Feste, Veranstaltungen und Projekte regelmäßig statt:
- Einschulungsfeier der Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Gottesdienst für alle Schulkinder
- Entlassfeier für die ViertklässlerInnen
- Schulfest
- Spiel- und Sportfest
- Martinsfest
- Fastnachtsfeier
- Klassenfeiern
- Schulbesuche und Kennenlerntag für die zukünftigen Erstklässlerinnen und Erstklässler
- Besuche der Viertklässlerinnen und Viertklässler in den weiterführenden Schulen
- Projektwoche bzw. Projekttage
- Gesundheitsamt: Zahngesundheit
- Radfahrausbildung der Viertklässlerinnen und Viertklässler mit Training im Realverkehr
- Theaterbesuche
- Wandertage
- mehrtägige Klassenfahrten im dritten / vierten Schuljahr
- Elternabende, Elternsprechtag im Februar
- Informationsabende zu den Themen:
§ Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
§ Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule
§ Verkehrserziehung
In der Zukunft sollen klassenübergreifende Elternabende zu weiteren ausgewählten
Themenschwerpunkten stattfinden.
Verlässliche Schulzeiten
Im Rahmen von „Verlässliche Schule“ wird allen SchülerInnen Unterricht lt. Stundenplan garantiert. Hiervon ausgenommen sind die angebotenen Arbeitsgemeinschaften. Für angemeldete Kinder besteht bis max. 16.3o Uhr ein kostenpflichtiges Betreuungsangebot.
Vertretungsunterricht
Ziel unserer Schule ist es bei Ausfall von Lehrkräften eine pädagogisch sinnvolle Beschäftigung der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Zur Gestaltung der Vertretung bestehen folgende Regelungen:
- Von der Schulleitung werden externe Vertretungskräfte bei Bedarf
ausgewählt und engagiert.
- Jede Lehrkraft hat eine Partnerlehrerin oder einen Partnerlehrer, die oder der bei
Ausfällen den Vertretungsunterricht betreut.
- Bei Vertretung kann die Klasse in Kleinstgruppen auf andere Klassen verteilt
werden. Eine entsprechende Aufteilungsliste hängt in jedem Klassenzimmer aus.
- Jede Klassenlehrerin und jeder Klassenlehrer bereitet Materialien
für evtl. Vertretungsunterricht vor.
Bei voraussehbarem Vertretungsunterricht ( z.B. Fortbildung ) soll der Vertretungsunterricht inhaltlich und organisatorisch von den Lehrerinnen und Lehrern geplant werden, deren Unterricht vertreten werden muss.
Fortbildungs- und Beratungsbedarf
Aus den Schwerpunkten unseres Schulprogramms ergibt sich unser Beratungs- und Fortbildungsbedarf:
- Leseförderung / Lesekompetenz
- Umgang mit den Neuen Medien
- Methodenkompetenz
- Weiterentwicklung von Unterrichtsinhalten
- Weiterentwicklung der Qualität des Unterrichts nach reformpädagogischen Gesichtspunkten unter
besonderer Berücksichtigung der Freinet-Pädagogik
Für die o.g. Punkte entwickelt die Schule ein Fortbildungsprogramm. Hierbei geht es nicht nur um die inhaltliche Darlegung, sondern es soll auch deutlich gemacht werden, in wie weit dies Auswirkungen auf die Personalentwicklung hat, vor allem auch im Hinblick auf zukünftige Einstellungen bzw. auf den zukünftigen Personalbedarf.
Zusammenarbeit mit anderen Schulen
Der Erfahrungsaustausch zwischen der Grundschule und der weiterführenden Schule soll intensiviert werden.
Über die bisherigen Regelungen hinaus (siehe „Entgegenkommende Schule“) bestehen bereits weitere Absprachen:
In gemeinsamen Konferenzen mit den Fünftklasslehrerinnen und Fünftklasslehrern werden mit den ehemaligen Viertklasslehrerinnen und Viertklasslehrern Erfahrungen über Lerninhalte und –methoden, das Arbeits- und Sozialverhalten und den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler ausgetauscht.
Für die Zukunft ist geplant, im Rahmen des Heppenheimer Schulleitertreffens Absprachen zu treffen
- in Deutsch (Aufsatzbewertungskriterien, Diktatvorbereitung, Fehlerquotient, Korrekturmodalitäten)
- bezüglich eines gemeinsamen Förderkonzepts für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben und bei Rechenschwäche
- bezüglich eines Konzepts im Umgang mit verhaltensauffälligen Schülerinnen und Schülern
- über die Weiterführung von Methoden und Arbeitstechniken der Grundschule
Weiterhin wird über die Curricula, die Schulordnungen und anstehende oder laufende Projekte der jeweiligen Schulformen informiert.
In dem vorliegenden Programm sind einerseits bestehende Elemente der Arbeit an unserer Schule beschrieben, andererseits zeigen die genannten Schwerpunkte Ziele für die nächsten Jahre auf.
Es ist sinnvoll, dass nach Ablauf dieser Zeit eine Überprüfung ausgewählter Ziele und eine Bewertung der Ergebnisse, eine Evaluation, erfolgen.
Ziele einer Evaluation sind, die Schwerpunkte nach klaren Kriterien zu bewerten; aus den gewonnenen Erkenntnissen Entscheidungen über die Weiterentwicklung der Arbeit zu treffen;
die Arbeit von zwei oder drei Jahren nicht nur selbst zu beurteilen, sondern auch von Personen kritisch betrachten zu lassen, die nicht der Schule selbst angehören. Dies können zum Beispiel Eltern, eine Schulentwicklungsberaterin oder ein Schulentwicklungsberater, die Schulaufsicht oder Steuergruppenmitglieder anderer Schulen sein.
Ziele werden evaluiert wie im folgenden Beispiel exemplarisch dargestellt:
Bereich: Übergang Grundschule – Sekundarstufe 1
Ziel: Für die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern soll der Übergang reibungslos verlaufen.
Kriterien: - Es findet eine Zusammenarbeit mit den zuständigen Lehrerinnen und
Lehrern der weiterführenden Schulen statt.
- Die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen kennen die
Anforderungen der jeweiligen weiterführenden Schulformen.
- Die Beurteilungskriterien für die Empfehlung der jeweiligen
Schulformen sind den Eltern bekannt.
- Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend mit dem
Fachlehrersystem vertraut.
Indikatoren: - Es finden regelmäßige Treffen sowohl mit den verantwortlichen
Lehrerinnen und Lehrern für die Gestaltung des Übergangs als auch
mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der 4. und
5. Klassen statt.
- In den Gesprächen werden die zu erwartenden
Leistungsmöglichkeiten der Viertklässlerinnen und Viertklässler
erörtert.
- Die Viertklasslehrerinnen und Viertklasslehrer erhalten ein Feedback
über ihre Arbeit.
- Die Lehrerinnen und Lehrer beider Schulformen hospitieren im
Unterricht der jeweiligen anderen Jahrgangsstufe 4 bzw. 5.
- Ab dem 3. Schuljahr wird ein Hauptfach nicht mehr von
den Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern unterrichtet.
- Zu Beginn des 4. Schuljahres werden die Eltern an einem
Elternabend über die Beurteilungskriterien, die der Empfehlung der
jeweiligen Schulform zu Grunde liegen, informiert. Sie erhalten
Beobachtungsaufgaben.
- Im Dezember informieren Vertreterinnen oder Vertreter der
weiterführenden Schulformen die Eltern sowohl über die
entsprechenden Leistungsanforderungen als auch über deren
Fehleinschätzung.
- Im Januar erhalten die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen im
Rahmen des Projekts „Übergang von 4 nach 5“ die Gelegenheit, am
Unterricht einer 5. Klasse (in verschiedener Schulformen)
teilzunehmen.
- Im Januar / Februar bieten die weiterführenden Schulen den Tag der
offenen Tür an.
- Im Februar / März werden Beratungsgespräche von den Klassen-
lehrerinnen und Klassenlehrern über die mögliche Schulwahl
angeboten.
Daten sammeln:
- Befragung Eltern / Schülerinnen und Schüler
- Befragung der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler (im Februar)
- Rückmeldungen der Fünftklasslehrerinnen und Fünftklasslehrer
Die Ergebnisse aus diesen Datensammlungen werden analysiert und bewertet, um notwendige Veränderungen einzuleiten.
Nach der Evaluation wird in den für das Schulprogramm zuständigen Gremien über die Ergebnisse der Evaluation beraten und beschlossen, in welcher Form die Ergebnisse ggf. zu Veränderungen bzw. Fortschreibung des Schulprogramms führen.
Die nicht unter dem Schwerpunkt genannten Bereiche des Schulprogramms werden sukzessiv in den nächsten 3 / 4 Jahren bearbeitet. Neu hinzukommende Schwerpunkte/Themen werden den Gremien als Ergänzung des Schulprogramms ggf. zur Beschlussfassung vorgelegt.
Wohlfühlkonzept
1. 3 überschaubare Regeln als erster Schritt zur Vermeidung von Störungen:
Ich achte die Anderen und tue niemandem weh.
- Ich bin im Schulgebäude leise und gehe langsam.
- Bei Lehrerwechsel beschäftige ich mich leise im Klassensaal und beachte die Klassenregeln.
- Ich störe nicht im Unterricht, z.B. beim Toilettengang, kein Umherlaufen, nicht reinrufen usw.
2. Prävention (Umsetzungsmaßnahmen)
· Regeln visualisieren und präsentieren (in jedem Stockwerk)
· „Komm ruhig rein“ – Plakate an Eingangstüren
· Schülerrat organisiert Aktion „Schleichfuß“ o.ä.
· Wohlfühlordnung ergänzen mit Aussage zu Lärm / Ruhe
· „Wochenregeln“ (schuleinheitlich) und Bilanzierung am Freitag
· Wöchentliche Wiederaufnahme der Regeln im Unterricht in vielfältiger Form (Rollenspiel, Giraffensprache, Geschichte, ...), um tragfähige Lösungen zu erzielen
· Hilfsangebote statt Bestrafung
· Einheitliches, konsequentes Lehrerverhalten – Vorgehen
· Umbenennung Konfliktlotse è „Helfer ....“
· stärkere Elterneinbindung – Mitverantwortung
· Klassensprecher/innen auch in Klasse 2
· Einheitliche Regelungen für Pausen: - keine Bälle bei Nässe
- kein Fußball mit harten Bällen
- bei Verstoß: Bälle wegnehmen
· Befindlichkeitsrunde zu Beginn / Ende des Schultags / der Schulwoche
· „Achte auf deine Worte“ zur Verhinderung von verbaler Gewalt
· Frühstückspause: - leise am Platz (evtl. zu Beginn Plätze tauschen)
- offene Türen
3. Reaktion (Maßnahmen bei Störung / Regelverstoß)
· Einheitliches, konsequentes Lehrerverhalten – Vorgehen
· Einbindung der Eltern è Mitverantwortung è Umgang mit Eltern
· Einrichtung eines „Runden Tisches“ (Zeit für Austausch mit KollegInnen und Fachleuten)
· Sonnenplan, Zielvereinbarungen, Vertrag, Platzwechsel, andere Klasse, Aufräumarbeiten in der Klasse
· Opferkinder einbinden
· Pädagogische Maßnahmen / Ordnungsmaßnahmen è § 82 HSG
· bei Vorfällen in den Pausen: - Einbindung des Wohlfühldienstes
- Nähe zur Aufsicht
- „Pausenverbot“
- Ballverbot
· mündliche / schriftliche Entschuldigung bei Opferkind (schön gestalteter Entschuldungsbrief, bei Wiederholung mit
Unterschrift der Eltern)
· „Wutsack“, „Boxball“ bei Aggressionen
· regelmäßige Info an die Eltern
· Elterngespräch
· Schriftliche Mitteilung an Eltern (Standardbrief I: - Vorfall schildern
- genauer Wortlaut bei verbaler Gewalt)
· Schriftliche Mitteilung an Eltern bei Widerspruch oder fehlender Einsicht
(Standardbrief II)
4. Fortbildung
· rechtliche Pflichten und Möglichkeiten è verhaltensauffällige Kinder
· Konfliktlösung – Konfliktmanagement – Konfliktsituationsverhalten
· Geprächsführung
· Fallbesprechung mit Fachleuten
Die Anhänge I, II, und III sind nur in der Schule einzusehen!
